Mittwoch, 11. Januar 2017

Spiele für Kinder ab 4 (Part1)

Der Kurze ist vor Kurzem 4 Jahre alt geworden (soooo groß schon...) und da gab es natürlich eine Menge Geschenke. Er ist nämlich in der (für ihn) glücklichen Lage, dass er nicht nur zwei Omas und Opas hat, nein da gibt es noch zweimal je Uroma und Uropa, zwei Tanten, eine Großtante und liebe Nachbarn die ALLE gerne viel schenken... Abgesehen von kiloweise Süßkram (obwohl, sie haben sich inzwischen etwas gezügelt, vielleicht haben alle eingesehen, dass ein 1m großes Kind einfach nicht 2kg Süßigkeiten verdrücken kann) gab es aber viele hübsche Geschenke, unter anderem einige Brettspiele mit denen ich mich hier mal näher befassen will. So rund um den vierten Geburtstag geht es ja langsam richtig los, dass man auch mal ein richtiges Spiel spielen kann, bei dem auch die Eltern vielleicht ein bisschen Spaß haben oder etwas "gefordert" werden. 

 

Da der Kurze sehr viele Spiele bekommen hat (gab auch noch eine Kindergeburtstagsfeier) teile ich das mal ein bisschen auf.
Heute stelle ich euch Lotti Karotti, Glückspiraten und Klack vor. Alle Meinungen und Einschätzungen sind natürlich rein subjektiv.

Als erstes kommt hier gleich unser momentaner Dauerbrenner: Lotti Karotti.
Zusammengefasst muss jeder mit seinen Hasen einen Berg hinaufhüpfen, der erste der oben ankommt, hat gewonnen. Würfel gibt es nicht, dafür Karten auf denen entweder 1-3 Kartoffeln (oder was auch immer das sein soll) abgebildet sind, oder Lotti Karotti. Bei den Kartoffeln kann man seinen Hasen vorwärts bewegen, bei Lotti Karotti muss man die Möhre in der Mitte des Spielfelds einmal im Uhrzeigersinn drehen... Da zeigt sich dann der Spaßfaktor am Spiel, es tut sich nämlich immer wieder ein anderer Abgrund auf, in den ein Hase stürzen kann, wenn er den drauf steht. 
schnelles Bild in Action beim Drehen der Karotte
 Der Lernfaktor hält sich bei diesem Spiel natürlich in Grenzen, das Zählen bis drei wird geschult und wie bei allen Spielen kann man hier auch verlieren... wichtiger Lernfaktor mal nebenbei.
Der Kurze hat im allgemeinen aber immer so viel Spaß dabei, dass nach dem Spiel alle übriggebliebenen Hasen auch noch abstürzen dürfen/sollen/müssen ^^. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen. (Als Erwachsener hat man sehr schnell raus, wieder der Hase bzw. die Karotte läuft, so kann man indirekt auch ein bisschen Einfluss auf den Spielverlauf nehmen... je nach Kindeslaune auch nicht schlecht.)



Das zweite Spiel heißt Glückspiraten. Bekommen hat der kurze das von seinem "Kollegen" aus der Kita. Ja er hat keine Freunde sondern Kollegen... beruht aber auf Gegenseitigkeit ^^.
Zusammengefasst muss man im Kreis von Feld zu Feld ziehen und versuchen als erster fünf Schätze aus der Mitte zu ergattern. 
Es wird gewürfelt (1-6) und je nach Feld passiert entweder nichts, man darf sich einen Schatz nehmen oder man muss einen Schatz an die Piraten zurückgeben. 
Ich muss zugeben, bei den ersten beiden mal Spielen war uns das Würfelglück so gar nicht hold, wir sind immer nur auf den nichts-passiert-Feldern gelandet. Da haben wir das Ganze dann bei zwei oder drei Schätzen beendet. Auch nicht schlimm. Fazit, nettes Spiel mit Piraten (sowieso cool), Zählen von 1-6 wird geübt und wenn der Würfelgott Mitleid hat, ist es auch lustig :-).

Als letztes stelle ich euch Klack vor. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, von wem er das hat, aber ich finde es echt lustig :-).
Es gibt viele magnetische Scheiben, auf denen mehrere verschiedene Personen abgebildet sind, z.B. lila Fuß, grüner Stern etc. Diese werden auf dem Tisch (bei uns: Boden) verteilt. Es wird mit zwei Würfeln gewürfelt. Einer zeigt eine Farbe, der andere ein Symbol. Beides zusammen muss anschließend so schnell wie möglich einhändig eingesammelt werden (geht mit Magneten ja gut). Ich muss zugeben, für einen Vierjährigen ist das schon machbar, aber nicht in der Geschwindigkeit, die Erwachsene haben. Dafür ist es aber auch ohne Kind echt witzig, dass ist ja auch mal was :-D. Empfehlen kann ich es schon, aber nur mit Eltern die auch mal verlieren können, damit sich das Kind auch mal an die Geschwindigkeit gewöhnen kann ;-). 

Gibt es bei euch Spiele, die Ihr empfehlen könnt?
Ich freu mich über Kommentare,

liebe Grüße
Ni

Samstag, 31. Dezember 2016

Weihnachtsgeschenk selber gemacht

Ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Ich habe in geistiger Umnachtung mir gedacht, ich schenke meiner Mama dieses Jahr eine Patchworkdecke zu Weihnachten.
Seit dem sie meine gesehen hat, liegt sie mir in den Ohren, dass sie auch eine möchte. Alle die schon mal eine genäht haben, wissen wie aufwendig das ist.
Nun gut. Man merkt ja immer erst hinterher wie dämlich die Einfälle sind ;-D
Ich brauchte mir über das Farbkonzept zum Glück keine Gedanken machen. Das Wohnzimmer meiner Eltern ist blau. Also sollte die Decke auch blau werden. Ich habe blauen Fleece und Vliesline in entsprechender Größe gekauft, ca. 150cm mal 180cm. Die spannende Frage vor dem Stoffkauf war also, welches Muster sollte es werden. Ich persönlich mag es chaotisch. Quadrate wollte ich nicht, also sollten es Rechtecke werden. Damit noch ein bisschen Pepp in die Decke kommt, habe ich das Muster im 45° Winkel gelegt. Meine geliebte bessere Hälfte hat mir vorab den Stoffverbrauch berechnet. An dieser Stelle möchte ich nochmal erwähnen, dass ihr IMMER die Nahtzugabe mit einrechnen müsst. Das hat sonst echt katastrophale Folgen. Mit den errechneten Werten bin ich zusammen mit Mann in ein Berliner Stoffladen gefahren und da ging dann die Suche los.
Ich wollte 5 verschiedene Stoffe, damit es nach etwas aussieht. Und diese sollten natürlich noch zueinander passen. Ich bin fast wahnsinnig geworden. Die meisten Stoffe waren für eine Patchworkdecke zu dünn. Zu dünne Stoffe nutzen sich viel zu schnell ab und man kann teilweise auch durchsehen. Das sieht dann nicht hübsch aus.

Die 5 ausgewählten Stoffe
Die einzelnen Bahnen in nummerierten Paketen (hat alles System)
Nach langem hin und her konnten wir uns dann aber für 5 entscheiden. Wobei ein Stoff nicht blau war. Erstens gab es keinen hübschen und zweitens sollte auch ein Blickfang mit eingebaut werden. Einen einfach blauen Stoff habe ich auch gewählt. Es sollten nämlich die Namen von meinem Bruder und mir, sowie unsere Anhänge mit auf die Decke.
So sollte das Muster aussehen wenn, es fertig ist
Lange Rede, kurzer Sinn: Die Decke ist wunderschön geworden. Ich habe eine gefühlte Ewigkeit gebraucht. Ich würde noch weiter ins Detail gehen, aber da bekomme ich gleich wieder Aggressionen ;-D
Das Weihnachtsgeschenk ist gelungen. Die Freude war riesig. Meine Erleichterung, dass die Decke fertig ist, ebenso.
Ich nehme mir für nächstes Jahr und viele darauffolgende vor, dass ich keine weiteren Patchworkdecken nähen werden....
Ich musste die Namen wegretuschieren... das wirkt etwas komisch auf den Bildern ;-D



Ich wünsche euch eine guten Rutsch in das Jahr 2017. 
Eure Ka.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Kreative Alegra

Ich hatte doch am Wochenende Tatsache mal wieder etwas Zeit um etwas NUR für mich zu nähen. In den letzten Wochen hatte ich ausschließlich Projekte die nicht für mich waren. Aber die sind nun so gut wie beendet. Also habe ich meine Stoffreste durchforstet und wollte eigentlich etwas ganz anderes nähen. Allerdings hatte ich dafür nicht ausreichend Stoff da. Also schnell den Plan ändern und siehe da: Ich habe noch einen Rest Strickstoff gefunden und dazu schwarzes Kunstleder. Danach habe ich meine Schnittmusterdatei durchgesehen und dachte mir, dass ich daraus eine hübsche Alegra machen könnte.
Es ging wirklich flott. Ich habe eine halbe Stunde ausgeschnitten und dann ca. 1h für das Nähen gebraucht. Das tolle an dem Kunstleder ist ja, dass man den Saum nicht umnähen muss. Das spart wirklich gut Zeit. Ich finde sie ist echt hübsch geworden. Mal was anderes. Ich konnte sie sogar schon auf Arbeit probetragen. Niemand hat was gesagt. Also super ;-D
Da heute Donnerstag ist und es endlich mal wieder was für mich ist, geht dieses schicke Jäckchen zu RUMS.
Die Fotos sind diesmal etwas "kreativ" geworden. Mein Papa hat fotografiert. Hat er echt toll gemacht. Danke an der Stelle!





Liebe Grüße eure Ka

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Mützlein deck dich

Der Nikolaus hat bei b.e.geistert dieses Jahr etwas tolles vorbeigebracht... ein Freebook!!

Passend zur winterlichen Jahreszeit ist es eine Mütze, mit dem putzigen Namen Kullerchen ^^. Einfach oder als Wendemütze genäht, beides ist wirklich fix fertig und braucht auch nicht allzuviel Stoff.

Deswegen hab ich als Probenähnikolauswichtel natürlich auch nicht nur eine Mütze genäht... Mützen kann man ja auch nie zuviele haben oder?! ;-)


Die Dunkelblaue ist aus dehnbarem Cord, ein Rest den ich noch im Schrank gefunden habe.



Danach hab ich mich noch an eine Wendemütze gemacht, eine Seite blauer Jersey mit weißen Punkten, andere Seite grauer Katzenjersey.
Eigentlich wollte ich den Katzenjersey nur als Innenfutter lassen, aber aufgesetzt gefällt es mir jetzt sogar besser als der gepunktete... tja so kann es laufen ^^




Ich mag meine Mützen alle gerne, mal wieder eine Alternative zu den Beanies die bei selbstgenähten Mützen ja sehr weit oben im Ranking stehen. 
Die Stoffe von der Wendemütze sind auch alles Reste aus meinen Stoffvorräten.

Da die Mützen für mich sind, kommen sie natürlich auch zu RUMS.

Ich wünsche euch noch frohes Nähen,

Ni